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Grabenlose Verlegeverfahren Entsorgung

Neuverlegung

Horizontalspülbohrverfahren HDD

Das HDD-Verfahren wird bereits seit vielen Jahren zur grabenlosen Verlegung von Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom, Fernwärme) und Kabelschutzrohren sehr erfolgreich angewendet. Durch die stetige Optimierung der Steuerungs- und Ortungstechnik ist es auch möglich, Freigefälleleitungen bzw. Abwasserkanäle mit Kunststoffrohren aus PP-HM zu verlegen. Wesentlich sind dabei die Gefälleverhältnisse als auch die Baugrundbedingungen. In der Regel ist die Verlegung von Freigefälleleitungen ab einem Gefälle von ca. > 2,5 % und homogenen Bodenverhältnissen möglich. Bei der Verlegung von Abwasserkanälen im HDD-Verfahren müssen die Platzverhältnisse im Start- und Ziel- sowie Einstechbereich berücksichtigt werden.

Spülbohrverfahren Freigefälleleitung Rohrstrangeinzug

In diesem Zusammenhang sind der Einstechwinkel des Bohrgestänges (um zunächst auf die entsprechende Tiefe und anschließend in einer „Startgrube“ auf Richtung mit passendem Gefälle zu kommen) sowie die Einziehgrube, über die der Einzug des Neurohrstrangs erfolgt, zu nennen. Die Pilotbohrung wird von der an der Oberfläche stehenden Bohranlage ausgehend auf Tiefe über die Startgrube bis zur Einziehgrube vorgebracht. Anschließend erfolgt eine weitere Aufweitbohrung, oder je nach Nennweite und Randbedingungen eine Aufweitbohrung mit sofortigem Neurohreinzug. Die Größe der Einziehgrube hängt von der Verlegetiefe sowie der Dimension des Neurohres sowie dessen Biegeradius ab.
Bei der Bohrung von Freigefälleleitungen empfiehlt es sich, auf Vortriebsrohre mit zugstabiler Rasterverbindung (MRV/ MRS) zurück zu greifen. Hier ergibt sich ein hohes Einsparpotential aus der erheblich reduzierten Größe der Einziehgrube sowie dem Wegfallen der Heizelementstumpfschweißung. Je nach Bodenbeschaffenheit sind Einbaulängen bis DN 600 und ca. 80 m möglich.

Spülbohrverfahren mit zugfesten Multi Rasterverbindungen (MRV) aus PP-HM

Spülbohren eines Freigefällekanals in Minden mit PP-HM Vortriebsrohren (Einzelrohreinzug mit zugfesten Multi-Raster-Verbindungen)

Der Bereich der Start- und Zielgruben wird für Anbindungsarbeiten an die bestehenden Leitungen oder Kanäle bzw. für den Einbau von Kontrollschächten aus PP oder Beton genutzt. Bei den Planungen kann ebenfalls berücksichtigt werden, dass Einzieh- bzw. Startgrube für den Einsatz von Minibohranlagen zum Bohren von Anschlusskanälen herangezogen werden.

Diese Minibohranlagen (Am Markt als Pilotrohrverfahren oder Spülbohr-Verfahren verfügbar) werden ebenfalls zur grabenlosen Verlegung von Anschlussleitungen aus Leitungsgräben oder Schächten herangezogen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie unter der Rubrik „grabenlose Erneuerung und Neuverlegung von Anschlusskanälen“.

Einsatz von Minibohranlagen aus Schächten oder Leitungsgräben

Einsatzbereiche:

  • Grabenlose Neulegung von Sammlern und Anschlusskanälen.
  • Grabenlose Neulegung von Druckleitungen (Ver- und Entsorgung).
  • Grabenlose Neulegung von Anschlussleitungen (Gas, Wasser, Strom) im Schutzrohr.


Vorteile:

  • Schneller Baufortschritt.
  • Große Einbaulängen.
  • Sicher einsetzbar nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
  • Mit Minibohranlage wirtschaftlicher Einsatz aus kleinen Leitungsgräben und Schächten.
  • Mit Concept HL Vortriebsrohren aus PP-HM im Kanalsektor kurze Einziehgruben.
  • Einsatz von verschweißbaren Vortriebsrohren für Wasserschutzzonen und im industriellen Bereich möglich.